Standortförderer Samuel Zuberbühler verrät, wie er St.Gallen in zehn Jahren sieht

«Die Innenstadt wird ein noch kompakterer und attraktiverer Lebensraum sein, wo wir uns begegnen und unter den Bäumen das Leben geniessen.» So stellt sich Samuel Zuberbühler, Leiter der Standortförderung, die Innenstadt im Jahr 2033 vor.

Im Interview in Die Ostschweiz sagt er, dass es vor allem Mut zur Veränderung brauche, um die Stadt in einen brummenden, frischen und authentischen Ort zu verwandeln. Das zahle sich aus, denn es ziehe auch Talente und Arbeitsplätze an.

Grünes Gallustal wird gelobt

Unter anderem erwähnt er «Grünes Gallustal» mit den vorbildlichen Projekten. Für ihn stehen die Neugestaltungen des Marktplatzes am Bohl, der Bahnhofstrasse und der St.Leonhardstrasse im Fokus. Er verweist für die St.Leonardstrasse auf den Vorschlag von «Grünes Gallustal»: Der ganze Strassenzug und der Broderbrunnen sollen begrünt und attraktiver gestaltet werden (siehe Visualisierung).

Wir freuen uns sehr, dass die Standortförderung sich für die Umsetzung der Vision «Grünes Gallustal» stark macht und einen Beitrag leistet, dass alle Kräfte kooperativ an den Zukunftsprojekten arbeiten.

Blick von aussen auf die Innenstadt

Paul Dominik Hasler von EspaceSuisse wagte anlässlich des Soundingboards des City Management Boards (CMB) am 22. August 2023 eine Einschätzung von aussen. Er bezeichnete die St.Leonhardstrasse, Bahnhofstrasse, den Blumenbergplatz und das Schibenertor als «abweisende Aussenräume» und identifizierte «Problemzonen» wie Schleichwege, Verkehrsschneisen, das ewige Sorgenkind Marktplatz oder die leere St.Leonardsvorstadt. Mit vielen Bildern zeigte er gute Beispiele, wie andere Städte mit Aussenräumen umgehen. Zur Präsentation

Der Broderbrunnen der Zukunft wird zum begrünten, attraktiven Aufenthaltsort für St.Galler*innen und Gäste. Nicht zuletzt wird er die Eingangspforte für den am 1. September 2023 neu eröffneten Globus sein (Visualisierung: GSI Architekten).

Anina Torrado